Ein Tagesgeldkonto ist sicher, kostenlos und täglich verfügbar. Es ist ideal für den Notgroschen und für Geld, das du in den nächsten Jahren brauchst. Für langfristigen Vermögensaufbau ist es zu wenig.
Worum geht es?
ist ein Sparkonto, auf das du jederzeit zugreifen kannst. Du überweist Geld vom Girokonto drauf und zurück, wann du willst. Dafür bekommst du Zinsen – deutlich mehr als auf dem Girokonto, das meist gar nichts bringt.
Der Zins ist variabel: Die Bank kann ihn jederzeit ändern, meist wenn die Europäische Zentralbank ihre Zinsen ändert.
Diese Fragen solltest du klären
Lohnen sich Neukundenangebote?
Für ein paar Monate ja – danach sinkt der Zins oft deutlich. Wer gern vergleicht, kann alle paar Monate wechseln. Wer es einfach mag, wählt eine Bank mit dauerhaft ordentlichem Zins.
Wie sicher ist Tagesgeld?
Wie jedes Bankguthaben bis 100.000 € pro Person und Bank gesetzlich abgesichert.
Muss ich Zinsen versteuern?
Nur, wenn alle deine Kapitalerträge zusammen über 1.000 € im Jahr liegen (Paare: 2.000 €). Dafür einen erteilen.
Schlägt Tagesgeld die Inflation?
Mal ja, mal nein. Deshalb ist es für kurzfristiges Geld da, nicht für den Vermögensaufbau über Jahrzehnte.
So gehst du Schritt für Schritt vor
- 1
Notgroschen berechnen
Drei bis sechs Monatsausgaben.
- 2
Tagesgeldkonto eröffnen
Bei einer Bank mit Sitz in Deutschland oder der EU, ohne Gebühren.
- 3
Freistellungsauftrag erteilen
Damit die Zinsen steuerfrei bleiben.
- 4
Automatisch sparen
Einen Dauerauftrag am Gehalts- oder Rententag einrichten.
Typische Fehler
- !
Notgroschen auf dem Girokonto
Dort wird er „aus Versehen“ ausgegeben.
- !
Alles auf Tagesgeld
Über Jahrzehnte frisst die einen großen Teil auf.
- !
Zinsen von dubiosen Plattformen außerhalb der EU
Hohe Zinsen sind kein Grund, Sicherheit aufzugeben.
Vor deiner Entscheidung
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Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.
- BaFin: Verbraucherinformationen
- Polizeiliche Kriminalprävention: Betrug
- Verbraucherzentrale: Banken & Konten
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