Melde dich nur über die App oder die selbst eingetippte Adresse an, nie über Links. Gib niemandem eine TAN. Und lies bei jeder Freigabe, was du freigibst.
Worum geht es?
Onlinebanking ist bequem und – richtig genutzt – sehr sicher. Die meisten Schäden entstehen nicht durch Hacker, die Banken knacken, sondern durch Tricks, mit denen Betrüger Kunden dazu bringen, selbst Zugangsdaten oder TANs herauszugeben.
Die wichtigste Regel: Deine Bank fragt dich niemals per E-Mail, SMS oder Telefon nach PIN, Passwort oder TAN. Niemals. Wer das tut, ist ein Betrüger.
Diese Fragen solltest du klären
Was ist eine TAN?
Eine Art Unterschrift für Überweisungen und Änderungen. Heute meist eine Freigabe in der Banking-App. Lies bei jeder Freigabe genau: Steht da „Überweisung 2.500 €“ oder „neues Gerät registrieren“, obwohl du das nicht wolltest? Dann ablehnen!
Ist das Banking auf dem Handy sicher?
Ja, wenn du die offizielle App deiner Bank aus dem App-Store nutzt, das Handy mit PIN sperrst und Updates installierst.
Darf ich im Café-WLAN Banking machen?
Besser nicht. Nutze unterwegs lieber die mobilen Daten deines Handys.
Was ist ein sicheres Passwort?
Lang, einzigartig und nur für das Onlinebanking. Ein Satz aus mehreren Wörtern ist leichter zu merken als kryptische Zeichen.
So gehst du Schritt für Schritt vor
- 1
Nur die offizielle App nutzen
Oder die Adresse der Bank selbst eintippen und als Lesezeichen speichern.
- 2
Updates installieren
Für Handy, Computer und App.
- 3
Jede Freigabe lesen
Betrag, Empfänger, Art des Auftrags.
- 4
Limits setzen
Ein niedriges Tageslimit für Überweisungen begrenzt den Schaden.
- 5
Kontoauszüge regelmäßig prüfen
Einmal pro Woche reinschauen.
Typische Fehler
- !
Auf Links in E-Mails oder SMS klicken
Das ist der häufigste Weg zu Betrug.
- !
TAN am Telefon nennen
Auch nicht an angebliche Bankmitarbeiter oder Polizisten.
- !
Freigaben blind bestätigen
Lies immer, was du freigibst.
Vor deiner Entscheidung
Hak ab, was du schon erledigt hast. Dein Stand bleibt nur auf diesem Gerät gespeichert.
Stand: November 2026. Gesetzliche Werte werden regelmäßig angepasst – maßgeblich sind die offiziellen Stellen.
- BaFin: Verbraucherinformationen
- Polizeiliche Kriminalprävention: Betrug
- Verbraucherzentrale: Banken & Konten
Fehler entdeckt? Schreib mir – ich korrigiere es schnell.

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